Netzwerk Flüchtlingskinder!

Über unser Netzwerk

Netzwerk Flüchtlingskinder

Recht auf Kindsein und Bildung

ein überkonfessionelles und überparteiliches Netzwerk zur Unterstützung von Flüchtlingskindern

Initiatorin: Maria Ramskogler

 

Warum ein Netzwerk für Flüchtlingskinder?

 

In vielen Orten in Österreich werden Flüchtlinge und ihre Kinder freundlich, wertschätzend und positiv aufgenommen. Viele Freiwillige und Ehrenamtliche sorgen sich um sie. Die Grundversorgung ist gesichert.  In manchen Orten wird aber mit der Anzahl der Aufzunehmenden eine negative Stimmung erzeugt, Vorurteile geschürt und vor den Fremden gewarnt.

 

Das Netzwerk Flüchtlingskinder Recht auf Kindsein und Bildung setzt sich für ein positives Klima und ein wertschätzendes Miteinander in ganz Österreich ein.

 

Wir wollen Menschen, die sich für Flüchtlingskinder engagieren und sich vorstellen können, aktiv mitzuarbeiten, unterstützen und vernetzen. Jede/r soll seine Fähigkeiten und Zeitressourcen individuell einsetzen können, z.B. Mithilfe beim Spielen, bei Ausflügen, bei Bastel-Aktivitäten sowie bei der Vorbereitung auf unser Schulsystem.  Außerdem soll in Gemeinden, die einer  Flüchtlingsaufnahme eher negativ gegenüberstehen, Aufklärungsarbeit geleistet werden, damit dem anonymen „Flüchtlingsstrom“ Einzelschicksale entgegen gesetzt werden. Dadurch kann das Verständnis und das Mitgefühl der Menschen in unserem Land geweckt werden.

 

Was sind die Ziele der Vernetzung?

 

·         Spendengüter, momentan vor allem Kuscheltiere, Wolle, Bausteine, Mal- und Zeichenutensilien und Bilderbücher, sollen gesammelt und je nach Bedarf sinnvoll aufgeteilt werden.

·         Für Aktivitäten mit den Flüchtlingskindern (und ihren Begleitpersonen) sollen Freiwillige aus den Gemeinden motiviert werden - Spaziergänge, Vorlesen, Basteln, Malen und Zeichnen, …

·         Unter den Flüchtlingen sollten jene gestärkt werden, die einen muttersprachlichen Unterricht halten können, denn für die Kinder ist es vorerst wichtig, ihre durch Krieg und Flucht gestohlenen Bildungszeiten auch in der Muttersprache aufzuholen, damit sie eine Grundlage für einen effektiven Deutschunterricht haben.

·         Auch andere Ressourcen der Flüchtlinge sollten zum Einsatz kommen. So sollen die gespendeten deutschen Bilderbücher gemeinsam in die Muttersprachen der Kinder übersetzt werden, damit sie sowohl  auf Deutsch, als auch in der Muttersprache vorgelesen werden können.

·         Der Aufbau von Vertrauen und Zuversicht soll durch positive Erfahrungen mit österreichischen BürgerInnen, sowohl für die Kinder als auch für ihre Angehörigen ermöglicht werden.

·         Die Kinder sollen in einer angenehmen und wertschätzenden Atmosphäre auf unser Schulsystem vorbereitet werden, damit ein möglichst angstfreier und gelungener Schuleintritt möglich wird.

 

Jedes Kind soll seine Rechte in seinen Sprachen lesen, verstehen und einfordern können!